Mammoth Hot Springs

(27.08.2011)

Wir aßen noch bei Cathy und Familie Frühstück und machten uns dann auf den Weg zum vermutlich beliebtesten Wald der USA, dem Yellowstone National Park. Dorthin gelangten wir über den Red Lodge Pass auf dem wir feststellten das auch der Schnee in Amerika kalt ist.

Von diesem schönen Ausblick über die Rockys gelangten wir dann über den Nordost-Eingang in den Park. Anfangs von der Größe des Parks überrascht, stellten wir dann bald fest warum er so beliebt ist. Wir sahen das atemberaubende Naturschauspiel Mammoth Hot Springs, Terrassenförmige Gesteinsformationen auf denen heißes, dampfendes Wasser herunterläuft. Wir beschlossen schnell das wir noch länger im Park bleiben müssen und suchten uns einen Zeltplatz.

Billings, Montana

(26.08.2011)

Als wir das Navigationssystem endlich dazu gebracht hatten und nach Billings zu leiten, kamen wir nach 6 Stunden Fahrt bei unseren neuen Gastgebern an. Dort wurde so einiges besprochen und gegen Abend sahen wir uns den Film “Knocked Up” an.

Kurz vor Ende des Films traf dann Cathy, die Gastmutter, ein und nur ein paar Minuten später kam auch noch ein weiterer Mitbewohner mit seiner Freundin an. Dann wurde kurzerhand beschlossen das wir “the germans” doch auch das Nachtleben von Billings sehen müssen und so gingen wir noch auf eine Runde Billard und ein paar Bier in eine Bar.

Präsidentengesichter und Teufelstürme

(25.08.2011)

In unserem Lager erwacht, packten wir alles wieder zusammen und dann kehrten wir über einen anderen Trail zurück in die Zivilisation. Wir bekamen einige Präriehunde und endlich auch Bisons zu Gesicht. Nach einer kurzen Abmeldung im Visitor Center machten wir uns auf zu unserem nächsten Zwischenziel: Mount Rushmore.

Dorthin fuhren wir durch das tiefste Hinterland South Dakotas, um dann mit erschrecken festzustellen das das Besichtigen der in Stein gehauenen Gesichter zwar gratis ist, jedoch verlangt man für das Parken 11$ Parkgebühren. Da wir nicht bereit waren das zu bezahlen machten wir nur Fotos von der Ferne und anschließend fuhren wir weiter in Richtung “Keyhole State Park”. Denn dieser Park hatte gleich mehrere Vorteile: er lag auf dem Weg, hat einen Stausee als Bademöglichkeit und er ist nicht weit vom “Devil’s Tower” entfernt. Nachdem die Gebühr fürs zelten bezahlt war, ging es dann auch direkt über eine “Gravel Road”, also eine nicht befestigte Straße, zum Turm des Teufels. Dieser ist vor allem aus der Distanz betrachtet atemberaubend, da sich das Basaltgestein bis in 264m Höhe erstreckt.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch Peter mit, einen Hitchhiker aus Österreich, den wir bis zur Interstate gefahren haben.

Dann bauten wir unser Zelt auf und nahmen noch ein erfrischendes Bad in einem See.

Backcountry-Camping im Wind Cave National Park

(24.08.2011)

Colorado hinter uns fuhren wir immer weiter Richtung Norden und kamen nach ca. 7 Stunden Fahrt im Wind Cave National Park an. Denn dort kann man nach dem Einholen einer Genehmigung kostenlos Backcountry-Camping betreiben (also zelten mitten im Nationalparkgelände).

Mit der Genehmigung ging es mit gepackten Rucksäcken ca. 2 Meilen ins innere des Parks. Unterwegs begegneten uns unter anderem auch Klapperschlangen. Als wir ein nettes Plätzchen gefunden hatten gab es noch ein kleines Abendessen und dann legten wir uns mitten in der Wildnis zu Bett.

Rocky Mountain National Park

(23.08.2011)

Aus dem Koma erwacht, hatten wir geplant Eric auf Arbeit zu besuchen und danach in den Rocky Mountain National Park zu fahren. Als wir in der Lederwerkstatt wo Eric arbeitet ankamen begrüßten wir seine Chefs und Kollegen und er zeigte uns den Traditionsreichen Betrieb. Dort wir Leder in vielen Varianten verarbeitet und sogar der Malboro-Man bringt seine Cowboy Boot zur Reperatur dort hin. Er zeigte uns auch die Maschinen die teilweise noch aus dem 20er Jahren sind und dennoch gute Arbeit leisten. Dann machten wir uns mit Will auf in den National Park. Wir sahen uns den Bear Lake an und fuhren bis zu einem höhergelegenem Punkt um die Aussicht zu genießen und natürlich Fotos zu machen.

Auf dem Rückweg wurde noch ein kurzer Stopp in einem Supermarkt gemacht um Zutaten für das am Abend geplante Nudelessen zu besorgen. Jedoch kauften wir versehentlich Käse der keiner ist, also ein Milch- und Sojafreies Produkt was alles andere als lecker war. Nach dem Abendessen machten wir uns auf zur “Group Therapy” Bar um unsere Zeit in Colorado bei ein paar Bier und einigen Pool-Billard Spielen  abzuschließen.

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Der gefürchtete Bear Peak

(22.08.2011)

Nachdem wir etwas verschlafen hatten und einen kurzen Regenschauer abgewartet hatten, starteten von Chautaqua aus die Besteigung des “Bear Peak”, ein kleinerer Gipfel der Rockys den Will uns empfohlen hatte. Da wir nicht den selben Weg zurückgehen wollten, wählten wir eine Loop Route, auf der auch die Überschreitung des “Green Mountain” mit inbegriffen war.

Nach ungefähr 4 Stunden Aufstieg erreichten wir dann den Gipfel, genossen einen “Tallboy” als Gipfelbier und erfreuten uns an der schönen Aussicht. Beim Abstieg erhielten wir einen Anruf von Will, dass wir am Abend seine Freunde besuchen fahren.

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Wieder zurück von der Wanderung und frisch geduscht ging es dann mit Erics Auto zum Haus von Andy, Chris und Adam. Dort hatten wir einen unbeschreiblich genialen Abend, jede Menge Spaß und einige Biere…

Redrocks

(21.08.2011)

Da William am Tag nach der Party arbeiten musste, hatten wir mit ihm vereinbart das wir ihn dort besuchen und ihn abholen wenn er fertig ist. Also fuhren wir gegen 1 zu dem Café, er gab uns noch gratis Sandwiches und dann ging es wieder ab nach Longmont. Dort wurde erst einmal eine Weile gechillt und geskatet und dann machten wir uns auf zum zweiten Versuch das Redrocks Amphitheater zu besichtigen. Danach fuhren wir wieder zurück und ruhten uns aus, da wir am nächsten Tag die Besteigung des “Bear Peak” geplant hatten.

Coors

(20.08.2011)

Gegen um 12 begaben wir uns zum Frühstück. Auf dem Rückweg holten wir Eric (Williams Mitbewohner) ab und fuhren zu William auf Arbeit wo wir ihn ebenfalls aufnahmen. Der Plan war Red Rock zu besichtigen da aber der Verkehr so schlimm war das wir absolut nicht in diese Richtung kamen entschieden wir uns die Größte Brauerei in der Umgebung zu besichtigen.

Danach ging es wieder heim und wir machten uns fertig um nach Boulder zu fahren und da in eine Bar zu gehen. Welche alle sehr Typisch Amerikanisch waren.

Jeep Liberty COMPAKT SUV

(19.08.2011)

In Moab standen wir um 5 Am auf und machten uns auf den weg in Richtung Denver.

Gegen um 12 in Denver bei Alamo Autovermietung angekommen mussten wir erst mal versuchen das neue Auto zu bekommen um erst die Sachen umzuräumen. Nach langer Diskussion mit dem Verkäufer entschied ich mich dagegen, für 600$ Aufpreis, einen größeren Wagen zu nehmen. Bei der Wagenausgab stellte ich jedoch fest, das zu diesem Zeitpunkt keine Kleinwagen vorhanden waren. So konnte ich mich zw. einem Ford Focus und einem Jeep Liberty entscheiden. Die Entscheidung lag  auf der Hand…

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Nachdem wir alles erledigt hatten mit der Firma fuhren wir direkt zu William. William ist der Bruder von Tim den wir in Fort Walton Beach kennenlernten. Auf der Fahrt stellten wir einige Unklarheiten mit den Unterlagen des Autos fest. Also machten wir uns auf dem Rückweg diesmal jedoch mit William welcher uns durch sein Perfektes Englisch(Amerikanisch) behilflich sein könnte. Zurück bei der Firma war alles kein Problem der Verkäufer änderte einige dinge und wir konnten wieder zu William fahren. Auf diesem Weg besuchten wir noch den Weltgrößten Liqueur store und kauften uns Bier, welches wir dann noch bis in die Nacht hinein mit William und seinen Freunden leerten.

Arches Natianalpark

(18.08.2011)

Gegen um 9 erwachten wir aus einem sehr erholsamen Schlaf auf der Couch und wurden freundlich von Judiths Katzen begrüßt. Nach einem weiteren Omelett was uns Judith machte begaben wir uns in den Nationalpark.

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Da Arch nichts weiter als Bogen bedeutet wussten wir ungefähr was uns erwarten wird. Die Wanderstrecken waren hier recht kurz gehalten was bei einer Temperatur von 43°C im Schatten auch echt kein Problem darstellen sollte. Am ende jedes Trail’s gab es gegen jeglichen Erwarten einen Arch zu sehen.

Nach den ersten beiden Arche’s begaben wir uns auf dem weg zum Bekanntesten Arch der Welt, den Delicate Arch. Auf Halben weg entdeckten wir einen kleinen Arch der sich für eine Mittagspause gut eignete. Also machten wir uns etwas Chili warm und Aßen Mittag. Nachdem dann endlich die Asiaten mit ihrer Fotoprozedur vor dem Delicate Arch fertig waren konnten wir dann auch einige Bilder machen. Da so langsam schlechtes Wetter aufzog begaben wir uns noch schnell zum Balanced Rock  und zu den Windows (2 Bögen nebeneinander).

Beim Rückweg bekamen wir einen Richtigen Wüstensandsturm zu Gesicht der sich aber innerhalb von Minuten wieder erledigte. Bei Judith angekommen gingen wir in das Haus und stellten fest das wir allein sind und besichtigten das Grundstück noch ein wenig aus dem Haus aus. Dabei stellten wir fest das im Garten noch 2 Busse stehen und mussten diese natürlich genauer unter die Lupe nehmen.