Versteinerter Wald und gemalte Wüsten…

(11.08.2011)

Nach der erholsamen Nacht machten wir uns wieder auf die Route 66 zu unserem nächsten Zwischenziel: dem Petrified Forrest National Park. Ein Teil dieses Parks ist die sogenannte “Painted Dessert”, eine Wüstenlandschaft die mit ihrem wunderbaren Farbenspiel wirklich aussieht als wäre sie gemalt. Dann bekamen wir die Namensgeber des Nationalparks zu Gesicht, die versteinerten Bäume, die, wie uns später von einem Ranger erklärt wurde, zu einer Zeit angespült wurden in der Arizona am Äquator lag.

Nach dem Verlassen des Parks machten wir uns auf zum nächsten großem Ziel:

Dem GRAND CANYON!

Als wir an diesem eintrafen versuchten wir einen Campingplatz zu finden, was innerhalb des Nationalparks nicht möglich war. Also fuhren wir bis vor den Eingang zurück und fanden eine Stelle auf einem “first come” Zeltplatz, indem man das zu bezahlende Geld (10$ pro Nacht) in einen Umschlag steckt und in eine Art Briefkasten einwirft.

“Only you can prevent forest fires!”

(10.08.2011)

Bevor wir weiterfahren konnten räumten wir noch kurz das Auto auf, sagten Alex goodbye und weiter ging es in Richtung Captain. Denn dort gibt es das Smokey Bear Museum, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Hier drehte sich alles um den pelzigen Brandwächter, der dafür sorgt das der Brandschutz in dieser gefährdeten Region ernstgenommen wird.

Auf dem weiteren Verlauf der Tour fuhren wir durch die “Valley of Fire”, ein Tal das aus erstarrter Lava besteht und wirklich faszinierend war.

 

Anschließend fuhren wir weiter, an Albuquerque vorbei bis nach Gallup. Auf dieser Strecke fuhren wir die vermutlich berühmteste Straße der Welt:

Die Route 66

In Gallup verließen wir dann den Highway um nach Gamerco. Dies ist eine Siedlung mitten im nichts, bestehend aus 6 oder 7 Häusern. Nachdem wir dann das richtige Haus gefunden hatten empfing uns Paul mit selbstgebrautem Bier. Später kam noch Kyle, eine Freundin von Paul vorbei um bei ihm ihr Fahrrad reparieren zu lassen. Neben der Reparatur wurde noch viel geredet und getrunken und wir gingen gegen halb eins zum schlafen auf unsere Couch.

Carlsbad Caverns

(09.08.2011)

Peggy, unsere Gastmutter, weckte uns ca. 6.30 und dann gab es erst mal Frühstück. Sie fuhr auf Arbeit und wir folgten ihr ein Stück und fuhren dann weiter in Richtung Carlsbad Caverns. Auf der Strecke dort hin, hatte uns Peggy empfohlen, lag der State Park “Living Dessert”, was so eine Art Wildgehege war. Da wir ja noch den ganzen Tag Zeit hatten besichtigten wir den Park und aßen in Carlsbad Mittag. Dann entdeckten wir ein Sportgeschäft in dem wir uns sehr günstig Wanderschuhe zulegten, denn in den nächsten Tagen werden wir sie sicher gut gebrauchen können.

Schließlich in der Höhle angekommen mussten wir enttäuschend feststellen das wir uns zu viel Zeit gelassen hatten. Es war 3.45 und die letzte “Begehung”, also der Abstieg durch die natürliche Höhlenöffnung bis hinunter, durfte nur bis 3.30 durchgeführt werden. Also blieb uns nichts anderes übrig als den Fahrstuhl zu nehmen und dort die “Big rooms” der unterirdischen Welt anzusehen. Dies war dennoch sehr sehenswert und wir genossen die kühlen 13° während wir uns die verschiedensten Gesteinsformationen anschauten.

Wieder oben angekommen hatten wir noch eine gute Stunde Zeit bis das “Bat flight program” startete. Also machten wir ein Picknick und konnten dabei sehen wie die angrenzenden Wüstentäler brannten, was hier anscheinend nichts besonderes ist.

7.15 begann dann ein Ranger im Amphitheater vor dem Höhleneingang etwas über Fledermäuse zu erzählen und vor allem natürlich warum sie die Grotte verlassen. Bald knackte es in dem Mikrophon des Rangers, was ein Zeichen dafür ist das die ersten Fledermäuse losfliegen. Dann wurden es mehr und mehr und wir beobachteten sie bei ihrem spiralförmigem Aufstieg.

Der Roswell Zwischenfall

(08.08.1947)

Nachdem wir eine unglaublich lange zeit durchs NICHTS gefahren sind überquerten wir die Grenze zu New Mexico (somit auch wieder eine Zeitzone) und auch da gab es nur jede Menge nichts. Diese Wüstenlandschaft lässt sich einfach nicht anders beschreiben denn so weit das Auge reicht sieht man nur ein paar Sträucher und hin und wieder mal eine Ölpumpe.

In Roswell sind wir dann gegen 8 Ortszeit angekommen und wir mussten zugeben das hier schon einiges sehr verdächtig war…

Unseren neuen Hosts empfingen uns sehr freundlich und nachdem wir wiedereinmal über unseren Trip gesprochen hatten gingen wir schlafen.

Poolparty in Dallas

(07.08.2011)

Wir standen gegen halb 10 auf und Romano bereitete uns ein leckeres Frühstück zu. Außerdem sagte er uns das die Freunde mit denen wir am Vorabend in der Bar waren heute Nachmittag eine Poolparty geben und wir hinkommen können wenn wir das möchten. Da Romano selbst aber arbeiten musste, konnte er nicht mit. Er fuhr mit uns zum Bestbuy und zeigte uns welche Prepaid Sim-Karte für uns geeignet ist, damit wir erreichbar sind. Dann gab er uns noch ein paar Tipps für die Stadt und wir machten uns dann gegen 1 auf zur Poolparty.

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Diese war echt filmreif und sehr lustig. Wir chillten im Pool, genehmigten uns ein eisgekühltes Bier und genossen das Wetter. Nach etwa vier Stunden verließen wir die Party und traten eine kleine Stadtbesichtigung an. Leider hatte die Arena geschlossen und so konnten wir kein Bild von der Skyline von Dallas machen. Doch wir sahen die Stelle an der 1963 Präsident John F. Kennedy erschossen wurde.

Gegen halb neun fuhren wir wieder zu Romano und versuchten nochmals die bei Bestbuy gekauften Sim-Karten zu aktivieren. Letztendlich schafften wir es aber erst mit Romano’s Hilfe. Zum Abschluss gingen wir noch auf ein Bier in eine “Barcadia”, eine Bar mit Oldschool Arcarde-Games, einem riesigem 4 gewinnt und Jenga.

Last minute Couch in Dallas

(06.08.2011)

Der Abschied von Connie fiel recht kurz aus und wir machten uns gegen 9 auf nach Dallas, was immerhin 8 Stunden Fahrt waren. Doch wir hatten ein Problem: keine Übernachtungsmöglichkeit. Darum posteten wir eine Nachricht in die CS Gruppe “Last minute couch Dallas” und am nächsten McDonalds hatten wir direkt zwei Bestätigungen. Einer von ihnen war Romano, der uns gegen 10 Uhr abends bei sich empfing. Doch dort verweilten wir nur kurz, denn es war Samstag Abend und das hieß Partytime. Also fuhren wir in einem Taxi zur Wohnung von Patrik, einem Freund von Romano. Nach kurzem “pregaming” ging es ab in die Stadt in eine ziemlich große Bar. Da in Dallas jeder Ausschank um 2 Uhr schließt, gingen wir danach noch etwas essen.