Präsidentengesichter und Teufelstürme

(25.08.2011)

In unserem Lager erwacht, packten wir alles wieder zusammen und dann kehrten wir über einen anderen Trail zurück in die Zivilisation. Wir bekamen einige Präriehunde und endlich auch Bisons zu Gesicht. Nach einer kurzen Abmeldung im Visitor Center machten wir uns auf zu unserem nächsten Zwischenziel: Mount Rushmore.

Dorthin fuhren wir durch das tiefste Hinterland South Dakotas, um dann mit erschrecken festzustellen das das Besichtigen der in Stein gehauenen Gesichter zwar gratis ist, jedoch verlangt man für das Parken 11$ Parkgebühren. Da wir nicht bereit waren das zu bezahlen machten wir nur Fotos von der Ferne und anschließend fuhren wir weiter in Richtung “Keyhole State Park”. Denn dieser Park hatte gleich mehrere Vorteile: er lag auf dem Weg, hat einen Stausee als Bademöglichkeit und er ist nicht weit vom “Devil’s Tower” entfernt. Nachdem die Gebühr fürs zelten bezahlt war, ging es dann auch direkt über eine “Gravel Road”, also eine nicht befestigte Straße, zum Turm des Teufels. Dieser ist vor allem aus der Distanz betrachtet atemberaubend, da sich das Basaltgestein bis in 264m Höhe erstreckt.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch Peter mit, einen Hitchhiker aus Österreich, den wir bis zur Interstate gefahren haben.

Dann bauten wir unser Zelt auf und nahmen noch ein erfrischendes Bad in einem See.

Backcountry-Camping im Wind Cave National Park

(24.08.2011)

Colorado hinter uns fuhren wir immer weiter Richtung Norden und kamen nach ca. 7 Stunden Fahrt im Wind Cave National Park an. Denn dort kann man nach dem Einholen einer Genehmigung kostenlos Backcountry-Camping betreiben (also zelten mitten im Nationalparkgelände).

Mit der Genehmigung ging es mit gepackten Rucksäcken ca. 2 Meilen ins innere des Parks. Unterwegs begegneten uns unter anderem auch Klapperschlangen. Als wir ein nettes Plätzchen gefunden hatten gab es noch ein kleines Abendessen und dann legten wir uns mitten in der Wildnis zu Bett.