Michael und Crazy Old Lady

(21.09.2011)

Nachdem wir am Morgens beim Michael Fotos vor der Tür machten ging es wieder auf den Weg zurück nach LA.

Es lag nah in Richtung LA das letzte uns fehlende stück HWY #1 zu nutzen. In LA bei unserem Couchsurfing Host angekommen, stellten wir fest das wir mit der 66Jahre alten Frau nicht wirklich zurecht kamen. Sie war verwirrt und war sehr aufbrausend.  Nachdem wir ihr Zimmer aufgeräumt hatten wollte sie mit uns einkaufen fahren uns uns ein paar Sachen zeigen. Es endete damit das wir sinnlos in LA durch die kannte gefahren sind und uns im Dunklen irgendwelche Gebäude angucken sollten…

Welcome to Tijuana…

(19.09.2011)

Mehr oder minder verkatert checkten wir aus dem Hotel aus und dann ging es wieder in die Vereinigten Staaten, um mit dem Sightseeing in San Diego fortzufahren. Als das abgeschlossen war aßen wir noch eine Kleinigkeit und dann führte uns die Interstate wieder auf den Highway 101, der uns direkt an der Küste entlang in Richtung Norden führte. Nach einer relativ kurzen Fahrt suchten wir den South Carlsbad State Beach auf um die Nacht dort auf dem Zeltplatz zu verbringen.

Knock, knock, Border Patrol!

(18.09.2011)

Erst durch Schüsse im frühen morgen geweckt, kam gegen 9 die nächste Überraschung: vor unserem Zelt stand jemand und sagte: “Knock, knock, Border Patrol”. Der Officer, der aussah wie Robocop erklärte uns das sie gern das Tor schließen wollen, was wir am Vorabend durchfahren hatten und das diese Gegend hier “Smuggler Area” ist und es nicht besonders sicher ist hier zu bleiben. Aufgeschreckt packten wir schnell alles zusammen und fuhren weiter in die Stadt. Dort ging es zum Imperial Beach und wir erfrischten uns im Pazifik.

Danach machten wir uns auf an die Grenze, denn wir wollten Tijuana besichtigen. Also stellten wir das Auto auf einem Grenznahen Parkplatz ab und machten uns zu Fuß auf den Weg nach Downtown Tijuana. Dort stießen wir auf zahlreiche Händler die uns tausende Souvenirs verkaufen, oder uns in ein Restaurant locken wollten.

Dann ging es zur Hauptaufgabe des Tages, den wir hatten uns vorgenommen in Mexiko zum Friseur zu gehen. In einer Seitenstraße fanden wir einen geeigneten Salon und los ging es.

Mit neuer Frisur machten wir uns wieder in Richtung USA und fragten auf dem Weg in Hotels wieviel denn eine Übernachtung kosten würde. Da wir ein Angebot für 38$ für 3 Personen erhalten hatten, beschlossen wir in Mexiko zu übernachten. Vorher mussten wir jedoch unsere Sachen aus dem Auto holen und so ging es wieder über die Grenze, wo wir eine Weile warten mussten bis die Einreiseprozedur und Passkontrollen abgeschlossen waren. Mit den Sachen ging es ins Hotel und dann ab in das Nachtleben von Tijuana.

Joshua Tree National Park

(17.09.2011)

Nach der Übernachtung in der Wüste in der Nähe von Parker machten wir uns auf in die Stadt um zu Frühstücken. Dann weiter auf die Interstate zum Joshua Tree National Park. Da dieser aufgrund von Überschwemmung geschlossen hatte, fuhren wir weiter zum “Salton Sea” doch auch dieser war wegen dem Sturm der vor einiger Zeit stattgefunden hatte kein Genuß, denn durch das Gewitter war der Sauerstoff aus dem Wasser entwichen und auf der Wasseroberfläche trieben sehr viele tote Fische die einen äußerst unangenehmen Geruch ausströmten. Da wir aber den Eintritt bezahlt hatten, wollten wir wenigstens die Campingplatzduschen benutzen, doch diese waren auch kein Genuss denn die Solarplatten auf den Dächern der Sanitärgebäude hatten das Wasser auf ca. 40°C erhitzt und es ließ nicht nicht kälter stellen.

Also verließen wir fast verbrüht den Salton See und machten uns auf zum nächsten Ziel, dem Salvation Mountain.

Dies ist ein von christlichen Hippies bemalter “Berg” der aus Stroh und Lehm geformt wurde. Direkt daneben befindet sich noch Slab City, ein Trailerpark der so eine Art Kommune ist.

Dann machten wir uns auf Richtung Meer, nach San Diego. Auf dem Weg auf der Interstate 5 sahen wir schon den Grenzverlauf zu Mexiko, der sich durch einen riesigen Grenzstreifen und eine sich darin befindende Mauer abzeichnet. In der Nähe von San Diego machten wir uns dann auf die Suche nach einem Schlafplatz…

Hoover Dam & Route 66 (again)

(16.09.2011)

Nach der Übernachtung fuhren wir noch höher auf den Pass und von dort bot sich uns ein wunderbarer Blick über den Black Canyon. Als wir dort oben angekommen waren nahmen wir noch einen Snack zu uns und dann machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Dann fuhren wir zum Hoover Damm, von dem wir ein wenig enttäuscht waren, denn wir hatten ihn uns noch größer vorgestellt. Von dort aus ging es wieder in die Wüste, jedoch dieses mal in Arizona. Dort begaben wir uns wieder auf die Mother Route: die Route 66.

 

Valley of Fire

(15.09.2011)

Von Las Vegas ging es weiter in die Wüste von Nevada, in die Valley of Fire. Dort angekommen bot sich uns eine feuerrote Wüstenlandschaft mit zahlreichen Gesteinsformationen. Danach machten wir uns auf in Richtung Arizona, zum Hoover Damm.

Zwei Kilometer vor dem Bauwerk begaben wir uns auf einen Offroad Pass um uns einen Schlafplatz zu suchen, mit Erfolg denn dort oben angekommen konnten wir in Ruhe nächtigen.

Viva Las Vegas

(14.09.2011)

Da unser Hotel nicht weit vom “Strip” entfernt gelegen war, ging es nach unserer Ankunft direkt ins Getümmel. Dort erwartete uns ein buntes Lichtermeer aus Casinos und natürlich zahlreiche Menschen. Dort verbrachten wir den gesamten Abend damit uns die Welt des Glücksspiels anzusehen.

Gegen halb vier waren wieder im Hotel und legten uns dieses mal in einem richtigem Bett zur Ruhe.

Am morgen genehmigten wir uns zum Mittag/Frühstück im Hoteleigenen Mexikanischen Restaurant ein Essen und dann ging es wieder ab in die City um den Las Vegas Boulevard auch bei Tageslicht zu begutachten.

Und auch an diesem Abend machten wir uns wieder auf in die Casino-Welt um unsere letzte Nacht in Vegas zu genießen.

Begnungen der dritten Art…

(13.09.2011)

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Mehr oder minder ausgeschlafen machten wir uns wieder auf den Weg zum “brennenden Boden”, wie es die Indianer nannten oder in moderner Sprache: DEATH VALLEY.

Dort wurde uns bewusst warum das Todestal diesen Namen erhielt, denn wir konnten uns keineswegs vorstellen diese trockene extrem salzige Gegend zu Fuß oder auf Maultieren zu durchqueren.

Auch hier nutzten wir wieder die Allrad Fähigkeiten unseres Jeeps und begaben uns auf 4 Wheel-Drive-Roads.

Dann überquerten wir die Grenze zu Nevada und kamen zum nächsten Highlight: die Area 51. Diese liegt natürlich gut versteckt in einem riesigen Militärbasis die von einem Nuklearwaffen-Testgelände umgeben ist. Und da man laut Wikipedia direkt erschossen werden kann falls man unbefugt das Areal betritt, haben wir uns die Sache nur im Vorbeifahren angesehen.

Dann ging es weiter nach LAS VEGAS…

Mammutbäume im Giant Forrest

(12.09.2011)

Von unserer Schlafstelle unweit des Highways machten wir uns auf in den Kings Canyon/ Sequoia National Park. Dort gab es wieder riesengroße Mammutbäume zu sehen die dieses mal zwar nicht die höchsten, dafür aber die größten in Volumen und Gewicht. Zuerst durchquerten wir den Bereich des Kings Canyon, teilweise auf “unpaved Roads” auf denen die Allrad Funktion unseres Gefährts voll auf ihre kosten kamen.

Dann erfrischten wir uns im Hume Lake und machten uns auf in den Sequoia Park, der den Beinamen Giant Forrest vollkommen zurecht verdient hat. Dort begegneten wir auch “General Sherman” dem größten (an Volumen und Gewicht) Baum der Welt. Danach ging es über einen Pass der nur einspurig und somit entsprechend langsam war, wieder aus dem Nationalpark Gebiet hinaus.

Dann ging es weiter in Richtung Nevada und wir ließen uns in der Nähe von California City wieder unweit des Highways nieder um die Nacht zu verbringen.

Regen im Yosemite National Park

(11.09.2011)

Von unserem Schlafplatz kurz hinter der grandiosen Stadt “Oakhurst” ging es auf in den Park. Dort entschieden wir uns für den “Vernal Fall” den wir nach ca. 1 1/2 Stunden erreicht hatten.

Von dort aus wollten wir noch weiter bin zum Nevada Fall doch als wir am Fuße des noch erstaunlicheren Wasserfalls angekommen waren, wendete sich das Wetter und es fing an ,erst sachte, dann in Strömen an zu regnen. Also kehrten wir um und kamen dann nach einer Stunde Abstieg völlig durchgeweicht wieder am Auto an und nach einer heißen Dusche war unsere Yosemite Besichtigung auch schon wieder zu Ende.