Welcome to Tijuana…

(19.09.2011)

Mehr oder minder verkatert checkten wir aus dem Hotel aus und dann ging es wieder in die Vereinigten Staaten, um mit dem Sightseeing in San Diego fortzufahren. Als das abgeschlossen war aßen wir noch eine Kleinigkeit und dann führte uns die Interstate wieder auf den Highway 101, der uns direkt an der Küste entlang in Richtung Norden führte. Nach einer relativ kurzen Fahrt suchten wir den South Carlsbad State Beach auf um die Nacht dort auf dem Zeltplatz zu verbringen.

Knock, knock, Border Patrol!

(18.09.2011)

Erst durch Schüsse im frühen morgen geweckt, kam gegen 9 die nächste Überraschung: vor unserem Zelt stand jemand und sagte: “Knock, knock, Border Patrol”. Der Officer, der aussah wie Robocop erklärte uns das sie gern das Tor schließen wollen, was wir am Vorabend durchfahren hatten und das diese Gegend hier “Smuggler Area” ist und es nicht besonders sicher ist hier zu bleiben. Aufgeschreckt packten wir schnell alles zusammen und fuhren weiter in die Stadt. Dort ging es zum Imperial Beach und wir erfrischten uns im Pazifik.

Danach machten wir uns auf an die Grenze, denn wir wollten Tijuana besichtigen. Also stellten wir das Auto auf einem Grenznahen Parkplatz ab und machten uns zu Fuß auf den Weg nach Downtown Tijuana. Dort stießen wir auf zahlreiche Händler die uns tausende Souvenirs verkaufen, oder uns in ein Restaurant locken wollten.

Dann ging es zur Hauptaufgabe des Tages, den wir hatten uns vorgenommen in Mexiko zum Friseur zu gehen. In einer Seitenstraße fanden wir einen geeigneten Salon und los ging es.

Mit neuer Frisur machten wir uns wieder in Richtung USA und fragten auf dem Weg in Hotels wieviel denn eine Übernachtung kosten würde. Da wir ein Angebot für 38$ für 3 Personen erhalten hatten, beschlossen wir in Mexiko zu übernachten. Vorher mussten wir jedoch unsere Sachen aus dem Auto holen und so ging es wieder über die Grenze, wo wir eine Weile warten mussten bis die Einreiseprozedur und Passkontrollen abgeschlossen waren. Mit den Sachen ging es ins Hotel und dann ab in das Nachtleben von Tijuana.

Joshua Tree National Park

(17.09.2011)

Nach der Übernachtung in der Wüste in der Nähe von Parker machten wir uns auf in die Stadt um zu Frühstücken. Dann weiter auf die Interstate zum Joshua Tree National Park. Da dieser aufgrund von Überschwemmung geschlossen hatte, fuhren wir weiter zum “Salton Sea” doch auch dieser war wegen dem Sturm der vor einiger Zeit stattgefunden hatte kein Genuß, denn durch das Gewitter war der Sauerstoff aus dem Wasser entwichen und auf der Wasseroberfläche trieben sehr viele tote Fische die einen äußerst unangenehmen Geruch ausströmten. Da wir aber den Eintritt bezahlt hatten, wollten wir wenigstens die Campingplatzduschen benutzen, doch diese waren auch kein Genuss denn die Solarplatten auf den Dächern der Sanitärgebäude hatten das Wasser auf ca. 40°C erhitzt und es ließ nicht nicht kälter stellen.

Also verließen wir fast verbrüht den Salton See und machten uns auf zum nächsten Ziel, dem Salvation Mountain.

Dies ist ein von christlichen Hippies bemalter “Berg” der aus Stroh und Lehm geformt wurde. Direkt daneben befindet sich noch Slab City, ein Trailerpark der so eine Art Kommune ist.

Dann machten wir uns auf Richtung Meer, nach San Diego. Auf dem Weg auf der Interstate 5 sahen wir schon den Grenzverlauf zu Mexiko, der sich durch einen riesigen Grenzstreifen und eine sich darin befindende Mauer abzeichnet. In der Nähe von San Diego machten wir uns dann auf die Suche nach einem Schlafplatz…