Barossa Valley, Adelaide und Belair

Nach dem Zwischenfall mit einem geplatztem Kühlerschlauch mussten wir uns erst einmal  erholen Smiley mit geöffnetem Mund. Das Barossa Valley kam uns dazu ziemlich gelegen. Somit legten wir in Greenock, einem kleinen Örtchen nahe der A20, einen 2 tägigen Zwischenstopp ein, sortierten uns etwas und kümmerten uns um die Bilder/ Videos. Der Campingplatz war direkt neben/ auf einem Sportplatz (Cricketplatz) gelegen und war sehr idyllisch.

Nach den 2 Tagen mussten wir dann auch schon weiter, wir hatten eine Zusage von Thomas aus Adelaide(Couchsurfing). Einen Zwischenstopp auf dem Lookout von Barossa Valley mit verbundenem Frühstück ließen wir uns nicht nehmen.

In Adelaide angekommen, begaben wir uns auf die Suche nach diversen Ersatzschläuchen. Leider gab es die vorgeformten Schläuche nicht einmal mehr bei Nissan direkt. Gegen 4 quälten wir uns die steilen Hügel nach Belair (eine Community am Rand von Adelaide) hinauf, um zu Thomas zu gelangen. Dort angekommen, wurden wir von der ganzen Familie, inklusive Kater Chester und Hund Missy, sehr herzlich empfangen. Thomas (18 und von allen Tom genannt) war erst 2 Tage von seiner 4-monatigen Europareise zurück und hatte noch einen Kater von der Willkommensparty Smiley mit geöffnetem Mund.

Am nächsten Tag begaben wir uns erst einmal mit der Bahn in die Stadt um diese zu erkunden. Bei extremer Hitze gingen wir durch den Botanic Garden und das Innere der Stadt. Gegen 21:00 Uhr waren wir dann wieder zurück in Belair. Nach einem kurzen Gespräch mit Thomas`s Eltern, welcher an diesem Abend selbst gar nicht da war (!!), gingen wir erst mal ins Bett.

Am nächsten Tag fuhren wir mit Thomas seinem Auto und Svea (eine weitere Couchsurferin) nach Hahndorf. Hahndorf ist ein kleiner Ort, der irgendwann im 19ten Jahrhundert mal Deutsch war und nun durch seinen Namen Touristen anlockt. Letztendlich ist in Hahndorf bis auf den Namen, einige überteuerte “deutsche Pubs” (Hofbrauhaus) und das Wetter an diesem Tag (RegenSmiley mit herausgestreckter Zunge) aber nichts mehr wirklich deutsch. Nach dem regnerischen Besuch begaben wir uns noch an den Strand von Adelaide, der Stadtteil nannte sich Glenelg und ist auch etwas touristisch. Für das Abendbrot organisierten wir uns noch 30x 0,33l Heinicken für läppische 65$ und genossen selbstgemachte australisch-mexikanische Enchiladas mit Thomas`s Familie. Zum Abschluss begaben wir uns noch zu Jimmy, einem Freund von Thomas, und genossen den Sonnenuntergang auf der Terrasse mit ein paar Bier.

Am Montag schafften wir das Auto nochmal in die Werkstatt um das Kühlsystem abdrücken zu lassen um einen Schaden an der Kopfdichtung auszuschließen. Danach ging es wieder in die Stadt, neue Universalschläuche und neue Riemen organisieren. Da wir gerade dabei waren, machten wir direkt einen Abstecher zu Ikea und beschafften uns eine neue Matratze für unser Dachzelt Smiley. Selbstverständlich gab es auch 2 Hotdogs (Hier leider ohne Zwiebeln und Gurken). Abends waren wir mit Thomas, Jimmy und Svea noch Burger essen und auf einem Aussichtspunkt mitten im Busch, den nur Insider kannten.

Am Dienstag fuhren wir alle zu Victor Harbor, ein idyllisches Örtchen ca. 100km südlich von Adelaide. Dort besichtigten wir Granite Island und aßen zum Lunch das erste Mal Meat Pie, eine australische Spezialiät. Abends genossen wir noch den Sonnenuntergang auf dem Windys Point (ein offizieller Aussichtspunkt an der Straße) und natürlich suchten wir anschließend nochmal den inoffiziellen Punkt auf, um noch mehr tolle Fotos von der Stadt zu machen.

Den Mittwoch verbrachten wir damit Kühlerschläuche und Keilriemen am Auto zu wechseln. Dabei kamen viele Nachbarn vorbei und fragten, was wir für einen Trip planen und wo wir her kommen. Ian, der direkte Nachbar, eigentlich zu 100% Deutscher mit rudimentären deutschen Sprachkenntnissen, half uns sogar mit Werkzeug und einer Schraube aus. Gegen Abend beschlossen wir, zum Abschied und als Dankeschön für die Familie zu kochen. Es gab Soljanka und als Dessert eine Art Quarkkeulchen (Quark gibt es hier irgendwie nicht). Auf jeden Fall kam das Essen gut bei unserer Gastfamilie an und wir verbrachten einen sehr schönen und lustigen Abend miteinander.

Donnerstag hieß es dann wieder Abreise, wir packten unsere Sachen und fuhren wieder in Richtung Norden.

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