Flinders Ranges

11.12-12.12

 

Die Flinders Ranges zu besuchen, wurde uns von einigen Leuten empfohlen. Besonders der Vater(Alex) von unserem Couchsurfing-Host gab sich große Mühe, uns ein paar Hiking-Routen und Campingplätze bei Google-Maps zu zeigen.

Der Highway führte von der Yorke Peninsula für ca. 400 km durch großes “Nichts”, wie üblich. Zuerst machten wir Halt in den Southern Ranges. Es war noch früh am Morgen und wir konnten nur erahnen, wie warm es an diesem Tag werden würde. Also spazierten wir gemütlich an einem ausgetrockneten Bachlauf zwischen Red River Gums entlang und genossen die Ruhe während sich nur ab und zu ein Känguru oder ein wilder Emu blicken ließ und uns zahlreiche bunte Spinnchen in ihren Netzen im Weg rumhingen. Nach ca. einer Stunde waren wir wieder am Auto und fuhren weiter in Richtung Northern Ranges. Dort angekommen, versuchten wir im Information-Center ein paar weitere Tipps zu bekommen. Leider fielen diese sehr spärlich aus. Bis auf die wertvolle Information, dass wir die Tour, die uns Alex nahegelegt hatte, an diesem Tag wegen der Hitze nicht machen sollten, und eine kleine Karte mit Wanderwegen und Scenic-Drives, erfuhren wir nicht allzu viel. Da uns nun doch schon ganz schön warm wurde, sollte uns Friedrich durch die Berge bugsieren. Wir fuhren einen Scenic-Drive in die entgegengesetzte Richtung, machten an sämtlichen Lookouts Halt und fuhren letztendlich auf einer 4WD-Strecke durch einen ausgetrockneten Flußlauf durch die  Brachina Gorge und entdeckten dort einen Campingplatz. Um uns herum nur Berge und Kängurus, keine Menschenseele. Nach einer Weile gesellte sich dann doch noch ein anderer einsamer “Backpacker” zu uns, der uns bei einem weiteren Spaziergang ein paar Dinge über die Flinders Ranges, die dort lebenden Yellow-footed Rock-Wallabys und Geschichten der Aborigines erzählte. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich gerne eine Wanderung machen, aber dies gestaltet sich bei ca. 39°C einfach zu schwierig, da man unbedingt für jede Stunde die man unterwegs ist, mindestens einen Liter Wasser pro Person mitschleppen muss und bei der Hitze einfach jeder Schritt zu anstrengend ist. Wir beschlossen, es bleiben zu lassen und machten uns auf den Rückweg in die Zivilisation Zwinkerndes Smiley Alles in allem können wir die Flinders Ranges trotzdem empfehlen. Aber die bessere Zeit um dort wandern zu gehen, ist wohl einfach der Winter. 

 

In den Ranges hatten wir einen sehr freundlichen Guide, der mit ein paar Chinesen unterwegs war, getroffen. Dieser freundliche Mann putzte einfach so unsere Winsdschutzscheibe, während wir auf einem Lookout Halt machten. Nachdem wir ein bisschen ins Gespräch gekommen war, zeigte er uns weitere Interessante Punkte in Australien auf der Landkarte. Außerdem empfahl er uns Port Lincoln auf der Eyre Peninsula und das Tauchen mit Haien. Also stand unser nächstes Ziel schon fest.

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