Port Lincoln und Coffin Bay (Eyre Peninsula III/III)

Während unseres kleinen Ausfluges zu den Weißen Haien haben wir Bekanntschaft mit 3 Franzosen geschlossen. Wir stellten fest, dass wir das selbe Reiseziel, nämlich Perth, hatten, und fanden die Vorstellung ganz nett, zusammen weiterzureisen. Für den Abend nach dem Haitauchen beschlossen wir, zusammen einen Campingplatz zu suchen und Bier/Wein zu trinken. Unsere neuen Freunde waren mit einem 30 Jahre alten Toyota LandCruiser Troop Carrier unterwegs, welcher hin und wieder ein paar Macken aufweist, wie an diesem Tag, einen platten Reifen. Und leider sind Autos sehr mitfühlende Wesen und so beschloss unser Friedrich, da er von den Problemen unserer Freunde Wind bekommen hatte, ein bisschen mitzuleiden. Und da er sehr sozial ist, litt er ein bisschen mehr. Bremse hinten rechts fest und bei der Reparatur fiel das Radlager auf, welches ein Spiel von bis zu 3mm aufwies. Ein Glück war Freitag Zwinkerndes Smiley Ein Mechaniker (West Coast Diesel) gab am Samstag früh noch ein paar Tipps, für den Radlagerwechsel sollten wir aber am Montag wieder kommen.

Da wir nun eine Zwangspause einlegen mussten (auch Gyllien, Bastien und Angel mussten am Montag ebenfalls in die Werkstatt wegen des ebenfalls kaputten Kühlers) verbrachten wir einfach das ganze Wochenende zusammen. Wir besuchten am Samstag den Glenforest Animalpark, wo wir auch Fotos von uns mit 3 niedlichen Koalas machen konnten. Am Abend stand ein gemeinsamer Restaurantbesuch auf dem Plan, da wir ja in einer Fischereistadt waren. Die Pärchen teilten sich jeweils eine Seafood-Plate für 92$, welche ganz ok, aber einfach zu wenig und dafür viel zu teuer war.

Unser Sonntag verlief eher ruhig. Da Johanna, wahrscheinlich durch das Seefahrtabenteuer, ein bisschen angeschlagen war, machten wir nicht viel außer ein bisschen einkaufen und in der Sonne dösen, während unsere Franchies ihr Glück beim Angeln versuchten. Dabei bekamen sie von einem erfolgreichen Fischer 2 große Stücken Tunfisch geschenkt und hatten auch selbst noch Erfolg. Sie luden uns ein, am Abend mit ihnen zusammen zu essen. Wir müssen sagen, wir haben selten so gut gegessen. Es war genial!

Am Montag wurden dann unsere Autos repariert. Am Dienstag trennten sich unsere Wege vorerst. Wir beide wollten den Coffin Bay Nationalpark besuchen und dort auch campen, die 3 anderen besuchten den Port Lincoln Nationalpark.

Wir konnten eine schöne 4WD-Strecke fahren an diesem Tag, welche sogar teilweise am Strand entlang führte. Das einzige Problem bei diesen Touren ist, dass man für eigentlich kurze Strecken, ziemlich lange Zeit braucht und man ziemlich durchgeschüttelt wird. Ach ja und bei Friedrich hatte man das Gefühl, nach der Tour eventuell ein paar Schrauben nachziehen zu müssen Zwinkerndes Smiley Auf unserem Campingplatz direkt hinter dem Strand waren wir dann ganz allein. Unser Abendessen genossen wir mit einem Weinchen direkt am Meer. Um uns herum herrschte eigentlich totale Stille, kaum dass wir ein leises Plätschern vom Meer wahrnahmen. Dementsprechend ruhig war auch die Nacht. Ein bisschen unheimlich war das schon. Die 2. Nacht verbrachten wir auf einem etwas belebteren Campingplatz.

 

 
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