Schokolade, lebende Steine, bunte Fische und ein Buschbrand

19./20.01.2017

Um unseren Abschiedsschmerz zu betäuben brauchten wir nun dringend Schokolade (Zwinkerndes Smiley). Und was bietet sich da besser an als ein kostenloses Tasting? Natürlich, ein Tasting!  So geschehen bei “Gabriel Chocolate” in Yallingup. Wir probierten uns durch dunkle Schokolade und Milchschokolade. Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Premium-Heiße-Schokolade. Es war einfach himmlisch.

Frisch gestärkt und schokoladisiert besuchten wir dann den Wyadup Rock. Dieser beeindruckte schon von weitem durch seine Felsformationen. Besonderes Highlight war ein schmaler Durchgang im Felsen durch den bei entsprechendem Wellengang aller paar Minuten ein ordentlicher Schwapp kaltes Meerwasser durchspritzte. Dahinter hatte sich dadurch eine Art natürlicher Swimmingpool gebildet, in dem sich eine Handvoll Badegäste tummelte.

Auf unsere Reiseroute klapperten wir anschließend noch die Region um Bunker Bay – einem traumhaft schönem Strand fast ohne Wellengang – ab.

Am Nachmittag erreichten wir dann schließlich Busselton. Bevor der Hafen in Perth zum Hauptumschlagplatz wurde, gab es lediglich in Busselton eine Anlegestelle für Schiffe. Aus dieser Zeit ist – glücklicherweise – ein ca. 1,8 km langer Jetty übrig geblieben. An dessen Ende, einerseits um den Jetty auch weiterhin zu erhalten und andererseits natürlich als Touristenattraktion – befindet sich das UWO (Underwateroberservatory). Für diesen Spaß blechten wir insgesamt 60 AUD und ließen uns mit einer Bimmelbahn an das andere Ende des Jetties kutschieren. In dem Gebäude, dass bis auf den Meeresgrund hinunter reichte, konnten wir dann durch dickes Fensterglas das sich an den Säulen und Balken des Jetties gebildete Riff und seine Bewohner bewundern.  Für den Rückweg zum Strand verzichteten wir dann allerdings auf die Bimmelbahn und machten uns zu Fuß auf den Weg.

 

“A good traveler has no fixed plans and is not intent on arriving.” Lao Tzu

 

Als wir am nächsten Tag (mal wieder auf einer Restarea) erwachten, nahmen wir einen leichten Geruch nach verbranntem Holz wahr, welcher auf dem anschließenden Weg Richtung Bunburry auch nicht nachließ. Als wir unser Ziel erreicht hatten, fiel uns auf, dass über der Stadt ein grauer Schleier lag. Alles war ein bisschen wie in Nebel gehüllt. Über das Internet fanden wir schließlich auch heraus, dass wohl ganz in der Nähe ein Buschbrand wütete. Zum Glück nicht weiter gefährlich für uns.  Nachdem wir einen Aussichtsturm und den Strand besucht hatten, konnten wir als besonderes Highlight noch Delfine beobachten. Leider nur aus der Ferne.

Nach all dem waren wir schließlich bereit für einen äußerst historischen Anblick. Geschichtlich sollte es für uns nun zurück zur Wiege allen Lebens auf dieser Erde gehen.  Wir waren am Lake Clifton angelangt. Ein Holzsteg führte uns dort ein Stück über das Wasser, unter uns konnten wir lebende Thromboliten bewundern – fast unscheinbare, ockerfarbene Klumpen, die ganz sachte vor sich hin blubbern und Sauerstoff bilden. Zusammen mit Stromatolithen waren sie die ersten Lebewesen auf unserem Planeten, die vor Milliarden von Jahren die Sauerstoffatmosphäre bildeten. Ein Anblick der uns echt zum Schweigen brachte, auch wenn wir, oberflächlich betrachtet, nichts wirklich spektakuläres wahrnehmen konnten.

 

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Bunker Bay, Busselton Jetty, Bunburry & Thromboliten

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