Perth – Wave Rock – Perth

21.01.-27.01.17

Perth – the most remote city in the world

In Perth bezogen wir am Samstagnachmittag ein Zimmer, welches wir über Airbnb gebucht hatten. Das Haus gehörte einem jungen australischen Pärchen, das dort mit seinen 2 Hunden lebte. 2 weitere Zimmer waren an 2 weitere deutsche Pärchen vermietet. Und so konnten wir abends auf der Terrasse unser Bier mal wieder in deutscher Gesellschaft genießen. Auch nicht schlecht.

Unsere Tage verbrachten wir damit dem einen Pärchen beim Autokauf behilflich zu sein und uns natürlich auch Perth mal genauer anzuschauen (Besondere Empfehlung: Kings Park!). Dann ereilte uns erstmals eine richtige Hitzewelle und Temperaturen über 40°C. Ganz ehrlich? Wir waren froh, diese Tage im klimatisierten Haus verbringen zu können. Am Freitag hieß es dann mal wieder “Goodbye” und wir begaben uns nach Fremantle, auf den Fremantle Market. Wir kauften uns die schon lang ersehnten Strohhüte und stöberten durch allerlei andere Sachen (Schmuck, Essen, Postkarten…..) Anschließend stärkten wir uns mit Fish and Chips und bewegten uns dann 400 km ins Landesinnere entlang des Wheatbelts in Richtung Wave Rock. Andy hatte uns nahegelegt, denn Felsen unbedingt bei Sonnenauf- oder untergang anzuschauen, aber leider machte uns an diesem Abend ein Buschbrand einen Strich durch die Rechnung. Wir übernachteten also “notgedrungen” kostenlos im Busch und konnten den Wave Rock sowie Hippos Yawn erst am nächsten Morgen besuchen. Leider schafften wir natürlich auch da nicht den Sonnenaufgang abzupassen. Es war trotzdem ein genialer Anblick und da wir dennoch zeitig dran waren, hatten wir es glücklicherweise auch nicht mit all zu vielen Touristen zu tun.

Der Rückweg führte uns dann nach Southern Cross, wo wir uns in der Arbeitssuche übten und in ein paar Motels, Pubs und Hotels nach Jobs fragten. Leider mal wieder erfolglos. Zu allem Übel fuhren wir dann noch direkt in eine Regenwand hinein (mal wieder) die sich die nächsten Tage auch nicht von der Stelle bewegen wollte. Jedenfalls übernachteten wir auf dem Parkplatz eines Roadhouse, in welchem wir den schrecklichsten und ekelhaftesten Burger unseres Lebens aßen (irgendwas mit einem verbrannten Stück Huhn und draufgeklatschtem Krautsalat). Aber erfreulicherweise blieb unser Zelt trotz Gewitter trocken, da wir eine Überdachung fanden unter der wir parken und und unseren Schlafplatz herrichten konnten. Über Northam und Toodyay fuhren wir dann wieder – etwas deprimiert – gen Perth.

 

 

Diesmal hatten wir ein Zimmer in einem asiatischen Sharehouse gebucht, in welchem wir wieder auf 2 unserer Deutschen Freunde aus Airbnb Nr. 1 trafen.  Und so standen mal wieder deutsche Bier- und Kochabende auf dem Programm. Außerdem fuhren wir erneut in die City um uns nochmal ein bisschen umzuschauen und die, im Gegensatz zu Melbourne, stressfreie Atmosphäre und Sonnenschein zu genießen. 

 

 

Dann war es endlich Donnerstag und wir standen schon um 7 Uhr früh in Fremantle am Fährhafen. Mit dem Schiff gelangten wir dann nach Rottnest Island – bekannt als Lebensraum der immer lächelnden Quokkas, auf die ich mich ja am meisten freute. Mit dem ausgeliehenen Fahrrad machten wir uns dann strampelnd auf den Weg, die Insel zu umrunden und an allen sehenswerten Punkten Halt zu machen. Der Tag startete recht kühl und wir hatten Angst, dass wir frieren würden. Doch nach kurzer Zeit lösten sich die Wolken auf und wir fingen an zu schwitzen. Wunderschöne Strände, das Beobachten von Robben und natürlich die (zutraulichen) Quokkas machten den Tag fast perfekt. Rottnest Island lohnt sich auf jeden fall, wenn man schwimm- und schnorchelbegeistert ist und einen kompletten Tag am Strand verbringen möchte, denn die Strände dort sind wirklich zauberhaft und nicht zu überfüllt. Man kann auch in dem Ferienpark für 2-3 Tage (oder länger) ein Zimmer buchen und die autofreie Insel für etwas längere Zeit genießen. Allerdings war es das dann auch schon. Landschaftlich macht sie bis auf die Buchten, Strände und ein paar Leuchttürme nichts weiter her. Vielleicht waren wir aber einfach auch schon ein bisschen abgestumpft nach fast 3 Monaten unserer Reise?

 

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Ein Gedanke zu „Perth – Wave Rock – Perth“

  1. Sehr interessanter Bericht, ich glaube das nehmen wir auf in unsere to see liste, wenn wir Ende Juni nach DownUnder gehen. 6 Monate haben wir eingeplant, das Visum für Australien hat jeder mittlerweile in Händen. Und jeden Tag steigt die Nervosität ein wenig mehr

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