In und um Kalbarri

Nachdem wir den etwas eigenartigen Prinzenstaat verlassen hatten, zog es uns direkt in Richtung Kalbarri. Vorher zerlegte es uns allerdings unseren heiligen Kompressor. Den brauchen wir natürlich unbedingt, da bei jeder Offroad/ Gravelroadstrecke die Luft unserer Reifen abgelassen und danach natürlich wieder aufgepumpt werden muss und Tankstellen einfach viel zu weit auseinanderliegen, als das man das dort erledigen könnte. Und da in Australien eben sowieso alles dermaßen weit auseinander liegt, bedeutet das für uns, dass wir allerlei Utensilien, sprich Kisten mit Werkzeug in allen Größen und Formen, 2 Ersatzräder, Wasserkanister, Brems- und Kühlflüssigkeiten, Öl, diverse Ersatzteile und eben auch den Kompressor auf dem Dach vom Friedrich mit uns herumschleppen. Einfach um für JEDEN Fall gewappnet zu sein. HAHA. Es trifft dann natürlich immer genau das ein, worauf man sich nicht vorbereitet hat….. Nun also der Kompressor. Zum Glück hat es ihn erst beim Aufpumpen des 4. Rad zerlegt, so dass wir glücklicherweise weiterfahren konnten.

Kalbarri begrüßte uns dann erstmal mit ein paar schönen Lookouts entlang der Küste aus roten Sandsteinklippen. Beim Entlangschlendern auf den Aussichtsplattformen und Verbindungswegen konnten wir sogar aus der Ferne eine Walkuh mit Kalb im Ozean beobachten.

 

An der nächsten Tanke mit Mini-Baumarkt konnten wir dann für 190 $ einen neuen – wenn auch kleineren – Kompressor ergattern. Der alte flog direkt in die (Haus)Mülltonne….. (Mülltrennung ist in Australien kein Thema).

Für die Nacht sicherten wir uns einen Platz auf einem richtigen Campingplatz mit Dusche. Umgeben von Gänsen, Hühnern, Lamas, Ziegen, Pferden und Panzern (siehe Fotos) verbrachten wir den Nachmittag und die (kalte) Nacht auf dieser kleinen Farm.

Am nächsten Tag besuchten wir den Nationalpark. Zuerst stärkten wir uns auf dem Parkplatz des ersten Aussichtspunkt mit einem Frühstück (Toast mit Spiegelei) und wanderten dann zum “Natures Window”. Dies ist ein absolut wunderschönes Fotomotiv. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Arch, durch den man durchschauen und den Fluss im Hintergrund sehen kann. Ungefähr so wie die Arches in Utah, USA, wem das ein Begriff ist. Wer will kann auch gern unter der Rubrik USA mal im Blog stöbern, da könnt ihr den richtig großen Arche sehen. Jedenfalls hatte man von dort einen genialen Blick über den Canyon und den Fluss. Einfach herrlich. Alles in allem wirkte es wie ein kleiner Grand Canyon. (Zum Original gibt es im Blog auch Fotos zu bewundern) Zum Glück waren wir recht früh dran und der Menschenauflauf hielt sich noch in Grenzen.

Nacheinander klapperten wir dann alle Hotspots des Nationalparks ab – Z-Bend, Hawk’s Head und Ross Graham, und machten auch eine kleine Klettertour durch die roten, zerklüfteten Felsen zum Murchison River hinunter und genossen die Ruhe.

Am Abend fanden wir dann eine Rest-Area und teilten den Platz mit gefühlt 10000 Rentnern in Wohnwagen und Wohnmobilen mit ihren Pfiffis und Miezies….

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