Im Süden Sri Lankas

Nach 2 Tagen in Udawalawe und den Strapazen der ersten Woche wollten wir nun zum entspannten Teil übergehen. Unser Weg führte dazu in den Süden der Insel. Mit dem Bus gelangten wir ins beschauliche Tangalle.

Hier fanden wir einen wunderschönen langgezogenen Strand vor und wenige Touristen. Unsere Herberge war einfach aber schön und die Besitzer sehr sehr freundlich. Als Begrüßungsdrink gab es eine Kokosnuss.

Wir wanderten anschließend am Strand entlang und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Kurz ins Wasser gesprungen sind wir auch. Zum Mittag kehrten wie in ein Strandrestaurant ein. Wir warteten eine ganze Weile auf unser Curry und die Bratnudeln, beides wurde frisch zubereitet und war zum reinlegen gut. Am Abend gönnten wir uns ein paar Cocktails und Bier und genossen die Beachatmosphäre.

Am nächsten Tag mussten wir uns schon wieder verabschieden. Vorher gab es aber noch ein megaleckeres Frühstück. Eine Art Pfannkuchen bestrichen wir mit Kokosnusshonig und legten Bananenscheiben obendrauf. Himmlisch. Als herzhafte Variante gab es einen Mix aus gebratenen Zwiebeln, Tomaten und Chili. Absolut liebevoll zubereitet und ein wahrer Genuss.

Mit dem Bus fuhren wir gegen Mittag nach Mirissa. Der Strand hier war sehr viel kleiner als in Tangalle und gesäumt von Bars und Restaurants. Zudem gab es natürlich sehe viel mehr Touristen, die alle schön in der Sonne brutzelten. Unser Homestay war nett aber nichts außergewöhnliches. Wir verbrachten den ersten Tag natürlich am Strand und aßen in einer der Strandbars zu Mittag (natürlich waren die Preise hier angepasst, während man in den Garküchen an der Straße sehr viel weniger zahlte.) Aber wir wollten eben das Flair am Strand genießen.

Abends gab es wieder Cocktails und Bier. Am nächsten Tag lief unser Programm ähnlich ab. Wir sonnten uns, plantschten im Wasser und genossen das fröhliche Nichtstun. Da Jojos Erkältung und insbesondere der Husten (seit Ella) nicht wirklich besser werden wollte, gab es für sie abends nur ein paar Cocktails und dann zog sie sich aufs Zimmer zurück. Tom verabredete sich mit Vlad aus Kanada/Ukraine zur Stranddisco. Hier unterhielt er sich mit anderen Backpackern und genoss ein paar Bierchen.

Am nächsten Tag brachte uns der Bus zu unserer letzten Station in Sri Lanka, nach Ahungalle. Wir hatten hier für 2 Nächte ein kleines niedliches Homestay gebucht, deren Besitzer uns herzlich willkommen hießen. Wir erkundeten kurz den Ort und brachten unsere schmutzige Wäsche in die Wäscherei. Unterwegs wurden wir ständig von Einheimischen belagert, die entweder Geld wollten oder versuchten uns eine Tuk Tuk Fahrt aufzuquatschen. Auch Kinder hielten uns an und wollten Bonbons. Dieses Schauspiel zog sich auch am nächsten Tag so fort und wir waren wirklich schon richtig genervt. Zum Glück hatten wir Ruhe in unserem Homestay. Hier lebten wir in einem fast 100 Jahre alten Haus mit dicken Mauern, wo es drinnen angenehm kühl war. Unsere Gastgeberin zauberte zum Abendbrot leckeren Fisch, Shrimps und Calamari für uns, wir konnten es uns nochmal so richtig gut gehen lassen. Auch ein paar Stunden Relaxen am Strand war für uns drin. Dort war es nämlich fast menschenleer und nur ein paar Resortgäste, die sich wohl von ihrem geliebten Pool weggetraut hatten, leisteten uns Gesellschaft. Unsere Gastgeberin hatte uns vor den sogenannten Beachboys, die ziemlich aufdringlich werden können und nur an unser Geld wollten, gewarnt. Wir hatten weitestgehend Glück, nur einer ging uns auf die Nerven. Schlimmer fanden wir die Kinder, die sich wahrscheinlich die Masche von den Großen abgeschaut hatten und Touristen nervten.

Am 23.1. war dann unser „Urlaub“ in Sri Lanka zu Ende. Wir fuhren mit dem Bus zurück nach Colombo und von dort weiter mit dem Shuttle zum Flughafen.

Unser Fazit zu Sri Lanka:

Ja wir sind “kulturgeschockt”. Der viele Smog, der Lärm und dieser haarsträubende Straßenverkehr hat uns schon ganz schön zu schaffen gemacht. Außerdem gibt es hier an zu vielen Ecken zu viel Müll und das hat uns ziemlich ins Grübeln gebracht. Es könnte in Sri Lanka wirklich so schön sein, wenn der viele Unrat nicht wäre. Denn die andere Seite des Landes ist doch wirklich herrlich: wunderschöne Strände, die Nationalparks, das Hochland um Ella und natürlich der Dschungel in Sigiriya, die Tempel und nicht zu vergessen das leichte und gut bekömmliche Essen: Curries, Kotthu, Roti, Lassis und Fruchtshakes haben wir gut vertragen und werden wir wohl sehr vermissen.

 

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