Archiv der Kategorie: USA Roadtrip

Eine Reise Quer durch die USA in 3 Monaten

Lang ist es her…

Hier noch der Überblick der großen Tour:

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L.A.–Hollywood

(22.09.2011)

Bei der alten Frau früh aufgewacht ergab sich das nächste Problem, ihrer Vermieterin passte es nicht das ständig so viele Leute bei ihr sind… Das war unsere Chance also versuchten wir abzuhauen. Das gelang uns auch recht gut nur die alte Frau wollte uns unbedingt noch einen Chinesischen Einkaufsmarkt zeigen. Nachdem wie das auch noch hinter uns brachten begaben wir uns in die Stadt nach Hollywood…

 

Gegen Abend suchten wir mal wieder ein McDonalds auf um uns im Internet nach neuen Übernachtungsmöglichkeiten umzusehen. Dabei erreichte uns eine E-Mail eines Couchsurfers, dass heute Abend ein Couchsurf Meeting in L.A. stattfindet. Also begaben wir uns da hin.

Nach dem ersten 6$ Bier trafen wir auf Jörg aus Döbeln der mit uns aber nicht Deutsch sprechen wollte. Des weiteren trafen wir Tom ein Optisch Chinesischer Typ. Er meinte: “ich habe zwar gerade 3 Surfer bei mir aber wenn es euch nicht stört auf dem Fußboden zu schlafen könnt ihr gern zu mir kommen…”. Ohne zu überlegen fuhren wir ein zwei stunden später mit zu Tom nach Long Beach.

Michael und Crazy Old Lady

(21.09.2011)

Nachdem wir am Morgens beim Michael Fotos vor der Tür machten ging es wieder auf den Weg zurück nach LA.

Es lag nah in Richtung LA das letzte uns fehlende stück HWY #1 zu nutzen. In LA bei unserem Couchsurfing Host angekommen, stellten wir fest das wir mit der 66Jahre alten Frau nicht wirklich zurecht kamen. Sie war verwirrt und war sehr aufbrausend.  Nachdem wir ihr Zimmer aufgeräumt hatten wollte sie mit uns einkaufen fahren uns uns ein paar Sachen zeigen. Es endete damit das wir sinnlos in LA durch die kannte gefahren sind und uns im Dunklen irgendwelche Gebäude angucken sollten…

Welcome to Tijuana…

(19.09.2011)

Mehr oder minder verkatert checkten wir aus dem Hotel aus und dann ging es wieder in die Vereinigten Staaten, um mit dem Sightseeing in San Diego fortzufahren. Als das abgeschlossen war aßen wir noch eine Kleinigkeit und dann führte uns die Interstate wieder auf den Highway 101, der uns direkt an der Küste entlang in Richtung Norden führte. Nach einer relativ kurzen Fahrt suchten wir den South Carlsbad State Beach auf um die Nacht dort auf dem Zeltplatz zu verbringen.

Knock, knock, Border Patrol!

(18.09.2011)

Erst durch Schüsse im frühen morgen geweckt, kam gegen 9 die nächste Überraschung: vor unserem Zelt stand jemand und sagte: “Knock, knock, Border Patrol”. Der Officer, der aussah wie Robocop erklärte uns das sie gern das Tor schließen wollen, was wir am Vorabend durchfahren hatten und das diese Gegend hier “Smuggler Area” ist und es nicht besonders sicher ist hier zu bleiben. Aufgeschreckt packten wir schnell alles zusammen und fuhren weiter in die Stadt. Dort ging es zum Imperial Beach und wir erfrischten uns im Pazifik.

Danach machten wir uns auf an die Grenze, denn wir wollten Tijuana besichtigen. Also stellten wir das Auto auf einem Grenznahen Parkplatz ab und machten uns zu Fuß auf den Weg nach Downtown Tijuana. Dort stießen wir auf zahlreiche Händler die uns tausende Souvenirs verkaufen, oder uns in ein Restaurant locken wollten.

Dann ging es zur Hauptaufgabe des Tages, den wir hatten uns vorgenommen in Mexiko zum Friseur zu gehen. In einer Seitenstraße fanden wir einen geeigneten Salon und los ging es.

Mit neuer Frisur machten wir uns wieder in Richtung USA und fragten auf dem Weg in Hotels wieviel denn eine Übernachtung kosten würde. Da wir ein Angebot für 38$ für 3 Personen erhalten hatten, beschlossen wir in Mexiko zu übernachten. Vorher mussten wir jedoch unsere Sachen aus dem Auto holen und so ging es wieder über die Grenze, wo wir eine Weile warten mussten bis die Einreiseprozedur und Passkontrollen abgeschlossen waren. Mit den Sachen ging es ins Hotel und dann ab in das Nachtleben von Tijuana.

Joshua Tree National Park

(17.09.2011)

Nach der Übernachtung in der Wüste in der Nähe von Parker machten wir uns auf in die Stadt um zu Frühstücken. Dann weiter auf die Interstate zum Joshua Tree National Park. Da dieser aufgrund von Überschwemmung geschlossen hatte, fuhren wir weiter zum “Salton Sea” doch auch dieser war wegen dem Sturm der vor einiger Zeit stattgefunden hatte kein Genuß, denn durch das Gewitter war der Sauerstoff aus dem Wasser entwichen und auf der Wasseroberfläche trieben sehr viele tote Fische die einen äußerst unangenehmen Geruch ausströmten. Da wir aber den Eintritt bezahlt hatten, wollten wir wenigstens die Campingplatzduschen benutzen, doch diese waren auch kein Genuss denn die Solarplatten auf den Dächern der Sanitärgebäude hatten das Wasser auf ca. 40°C erhitzt und es ließ nicht nicht kälter stellen.

Also verließen wir fast verbrüht den Salton See und machten uns auf zum nächsten Ziel, dem Salvation Mountain.

Dies ist ein von christlichen Hippies bemalter “Berg” der aus Stroh und Lehm geformt wurde. Direkt daneben befindet sich noch Slab City, ein Trailerpark der so eine Art Kommune ist.

Dann machten wir uns auf Richtung Meer, nach San Diego. Auf dem Weg auf der Interstate 5 sahen wir schon den Grenzverlauf zu Mexiko, der sich durch einen riesigen Grenzstreifen und eine sich darin befindende Mauer abzeichnet. In der Nähe von San Diego machten wir uns dann auf die Suche nach einem Schlafplatz…

Hoover Dam & Route 66 (again)

(16.09.2011)

Nach der Übernachtung fuhren wir noch höher auf den Pass und von dort bot sich uns ein wunderbarer Blick über den Black Canyon. Als wir dort oben angekommen waren nahmen wir noch einen Snack zu uns und dann machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Dann fuhren wir zum Hoover Damm, von dem wir ein wenig enttäuscht waren, denn wir hatten ihn uns noch größer vorgestellt. Von dort aus ging es wieder in die Wüste, jedoch dieses mal in Arizona. Dort begaben wir uns wieder auf die Mother Route: die Route 66.